Gaia Gaudi

Gardi Hutter
Gardi HutterAutorin
Gardi Hutter tourt seit 1981 mit ihrem CLOWNESKEN THEATER durch die halbe Welt, bis heute fast 4000 Vorstellungen in 35 Ländern. Ausgebildet an der Schauspiel Akademie in Zürich (heute ZHdK) hat sie in Mailand ihren eigenen Clown Stil entwickelt. Mit Kollegen schrieb und spielte sie bisher 8 Clown Theaterstücke, 1 Zirkusprogramm und 3 Musiktheater und hat dafür 20 internationale Kunstpreise bekommen.

Glücklicherweise sterben wir. Es herrschte sonst ein wüstes Gedränge auf Erden. Nirgendwo freie Sitzplätze! Und die Theaterplätze für heute Abend hätten Sie wohl schon vor Jahren reservieren müssen.

Der Tod schafft Raum für nachfolgende Generationen - und ermöglicht so Verlebendigung. 
Gardi Hutter, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In bisher acht Stücken war sie am Schluss sieben Mal tot. Der «clowneske Tod» erlaubt das Lachen über das Schreckliche - das ursprüngliche Lachen, vom Menschen erfunden, um sich mit dem unabwendbaren eigenen Ende auszusöhnen.

In GAIA GAUDI ist Hanna von allem Anfang an tot. Das Publikum versteht sofort, Hanna nicht. Von so was Unwichtigem lässt sie sich nicht aufhalten. Es heisst, die Seele eines Verstorbenen bleibe noch eine Weile im Raum. Hannas Seele flattert so ungetrübt, dass der Körper  sie genervt packt und hinüber bugsiert: er hört das Rumoren der nächsten Generation.

Der Tod ist wie jeder Schlusspunkt auch immer ein Anfang, und in diesem Sinne ein Übergang: für Gläubige in eine andere Welt, für Wissenschaftler in einen anderen Zustand und für Theaterleute in eine andere Phantasie.

In GAIA GAUDI geht es um Wurzeln und Flügel. Um Beständigkeit und Erneuerung. Um den grossen Strom von Generationen, die stetig das Leben weitergeben – und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen.

Diese Geschichte wird von einer Clownerin, einer Sängerin, einer Tänzerin und einem Perkussionisten erzählt - Überraschungen sind unausweichlich. So wie im wahren Leben.

Von und mit: Gardi Hutter, Neda Cainero, Juri Cainero, Beatriz Navarro
Regie/Coautor: Michael Vogel (künstl. Direktor: Familie Flöz)
Musik: Juri Cainero, Neda Cainero
Choreographie: Beatriz Navarro
Assistenz: Heleen Klooker
Kostüm: Valentina Rinaldi 
Körpermaske: Melanie Kuhl
Masken, Köpfe: Beatrice Hutter, Gardi Hutter
Bauten: Thomas Fri Freydl
Team Coaching: Marianne & Ivan Verny
Tour Technik: Theo Bernardi, Raffaella Benini, Rebecca Vonlaufen

In Koproduktion mit: Theater am Hechtplatz, Zürich
LuganoInScena (LAC Lugano) - Theaterhaus Stuttgart

Fotos: Sabine Wunderlin

Michael Vogel
Michael VogelDirektor | Coautor
Ausgebildet an der Folkwang Hochschule in Essen. Seit 1994 ist er Regisseur, Autor, Schauspieler, Maskenmacher und künstlerischer Leiter der internationalen Kompanie FAMIGLIA FLOEZ (Maskentheater). Ein zentrales Element seiner Arbeit ist die Entwicklung des dramatischen Textes durch den Dialog innerhalb der Kompanie. Zentrales Element in seiner Arbeit ist die Entwicklung des dramatischen Textes durch den Dialog innerhalb der Truppe. Seine Erfahrungen reichen von der Entwicklung literarischer und dramatischer Texte bis hin zu Visual Theatre, New Circus und Clownstheater. Er ist Dozent an der Universität von Bildende Kunst und an der Ernst-Busch-Hochschule für Darstellende Kunst sowie an der "Floez Summer Academy". W W W. F L O E Z . N E T
Juri Cainero
Juri CaineroCoautor | Komposist | Spieler
Am Amsterdamer Jazz-Konservatorium zwingt ihn eine Allergie gegen Saxophonisten zur Flucht. So begann Juri eine Reise mit ethnischem Gesang und Percussion, die in Italien begann und durch Afrika, Indien, die Mongolei und Lateinamerika führte. In Marseille macht er eine FAI AR-Ausbildung und erwirbt ein Universitätsdiplom in Dramaturgie et écriture scénique en espace publique. Juri leitet die Kompanie ONYRIKON (site-specific, Tanztheater und Musik). IN BASSO und CAVA sind die ersten Kreationen des Unternehmens, die die Realität als Kulisse für das Imaginäre nutzen.
Neda Cainero
Neda CaineroCoautorin | Komponistin | Spielerin
Sie kann sich das Singen nicht verkneifen. Um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, beginnt sie im Alter von 13 Jahren Gesangsunterricht zu nehmen. Während und nach ihrem Bachelor-Abschluss in Anthropologie/Biologie singt sie in mehreren Ensembles unterschiedlichster Stilrichtungen - und auch in Tanz- und Theateraufführungen. Sie komponiert ihre eigenen Lieder, inspiriert von Worldmusic und eigenen Reisen. Sie erwirbt ein Higher Diploma in Musik an der Universität Cork, Irland und absolviert ihre musikalische Ausbildung am IMFP in Salôn de Provence, Frankreich.
Beatriz Navarro
Beatriz NavarroCoautorin | Choreografin | Spielerin
Sie schloss ihr professionelles Studium des zeitgenössischen Tanzes in Mexiko-Stadt an der Escuela Nacional de Danza Clásica y Contémporanea ab. Als Tänzerin und Performerin nimmt sie an verschiedenen künstlerischen Produktionen teil in Mexiko und im Ausland, die es ihr ermöglichen, verschiedene Ansätze für die Sprache der Körperbewegung zu erkunden. Seit 2014 lebt sie in Marseille, wo sie als Choreografin mit der Kompanie Onyrikon zusammenarbeitet. Sie führt bei ihren eigenen Projekten Regie. in der Erforschung menschlicher Gesten und Bewegungen als multidimensionales Phänomen von Empfindung, Wahrnehmung, Bewusstsein und Erinnerung.

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